Archiv für Mai 2012
Der Medienwandel fordert mehr Kompetenz im Medienrecht
»Links auf Youtube konnen 1000 Euro kosten« titelte heute ein Artikel auf der Online-Plattform der WELT (http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article106400450/Links-auf-Youtube-Videos-koennen-1000-Euro-kosten.html). Darin geht es um die juristische Auseinandersetzung eines Bloggers mit einer Abmahnkanzlei, der inzwischen größeres Interesse inkl. Spenden zu seiner weiteren Verteidigung in Höhe von € 20.000,- via Internet gefunden hat. Sogar über einen Solidarfonds für ähnliche Verfahren wird in dem Bericht schon geschrieben.
Der Medienwandel, den wir erleben, wird auch in Zukunft mehr Medienkompetenz von allen Bürgern fordern als in der Vergangenheit. Gerade das sogenannte “Web 2.0″ – also die “sozialen Netzwerke” – forcieren einen Rollenwechsel der Mediennutzer weg von Medienkonsumenten hin zu aktiv beteiligten Medienproduzenten (Siehe auch: Interview mit Ruprecht Polenz, MdB, CDU). Das geschieht bisher allerdings in der Regel ohne besondere medienrechtlichen Kenntnisse.
Ich schlage daher vor – auch mit Hinblick auf die Jahresmitgliederversammlung 2012 am 30.06. in Kassel – das Thema Medienrecht in Zukunft bei der Arbeit des FBWE e.V. zu berücksichtigen als bisher.
Kassel, 31.05.2012
Andreas Stein, Vorsitzender
Interview mit Ruprecht Polenz, MdB (CDU)
Interview vom 03. Mai 2012 in Münster mit Ruprecht Polenz, MdB (CDU),
http://www.facebook.com/ruprecht.polenz und http://www.ruprecht-polenz.de/
Inhalte des Interviews:
Teil I: Freie Meinungsäusserung und -bildung
Teil II: Partizipation an demokratischen Meinungsbildungsprozessen
Teil III: Kleiner Ausblick auf die „Internet-Revolution“
Eine detailierte Übersicht über den zeitlichen Verlauf und die Inhalte finden Sie hier als PDF-Datei: Interview mit Ruprecht Polenz vom 03.05.2012