Archiv für Oktober 2010

FBWE monats-spiegel 11-2010

Monatliches Videomagazin des http://www.fbwe.de, Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung e. V. (i. G.)

Zur in dieser Ausgabe angebotenen Präsentation von Bianca Baum und Olaf Klenke:
Zum Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=psaJBzzMNsY
Zum Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=T4FgYBxzzR0

Für unsere nächste Ausgabe (der FBWE monats-spiegel 12-2010 erscheint am 1. Dezember) senden Sie Ihre Anregungen, Wünsche und Fragen bitte an die Mitglieder unserer Redaktion, die Sie im Impressum unter
FBWE-Redaktion »monats-spiegel« finden:
http://www.fbwe.de/?page_id=2 

Muss ein Staat Schulden machen?

Von: Aeneas Weckenmann, Darmstadt

Seit geraumer Zeit treibt mich eine Frage rum:

Muss ein Staat Schulden machen?

Muss Deutschland eigentlich jedes Jahr sich immer weiter verschulden? Ist das wirklich volkswirtschaftlich zu rechtfertigen? Ich habe recherchiert und nachgedacht. Meine Antwort ist „nein“.

Was passiert eigentlich, wenn jemand Schulden macht?

In einer Volkswirtschaft wie der Bundesrepublik, gibt es eine begrenzte Menge an Arbeitskraft. Diese kann mit dem vorhandenen Geld entlohnt werden, um sie für sich arbeiten zu lassen. Unternehmen, Privathaushalte und der Gemeinschaftshaushalt, der Staat, wir Staat, teilen sich das verfügbare Geld unter einander auf. Unternehmen erzielen Preise und Gebühren für Produkte und Dienstleistungen, Privathaushalte bekommen Entgelte und Kapitalerträge, der Staat bekommt Steuern. Das Geld kann entweder zum Konsum oder zur Investition ausgegeben werden. In beiden Fällen, fließt das Geld Arbeitskräften zu. Die einen bauen Gebäude und Maschinen, in die investiert wurde, die anderen fertigen Schokolade und Tee-Tassen, die konsumiert werden.

Nun kann es vorkommen, dass bsw. Unternehmen eine größere Anschaffung tätigen wollen, für das es die Mittel akut nicht hat. Das Management hat aber durchrechnen lassen, dass die Anschaffung ermöglicht, ein Produkt zu fertigen, das hohe Preise am Markt erzielen kann. Es wird erwartet, dass die Ausgaben durch die Einnahmen auf die Dauer deutlich überschritten werden. Ein Marktzins + Risikoanteil kann gezahlt werden und das Unternehmen nimmt einen Kredit auf. Die Investition wird getätigt, die Einnahmen werden erzielt und der Kredit wird getilgt, schön und gut.

Kann das der Staat auch?

Ja, klar. So lange er einen Kredit tilgt, kann er auch einen aufnehmen. Muss er einen Kredit aufnehmen? Eigentlich nein. Unternehmen nehmen dann Kredite auf, wenn Einnahmen und Ausgaben mittelfristig auseinander laufen. Eben dann, wenn eine Investition getätigt werden soll, die später Geld in die Kassen spült. Ein Staat investiert auch. Ständig. In Gebäude, Straßen, Forschungsprojekte. Der Unterschied zum Unternehmen ist, dass diese Summen ständig anfallen. Der Staat gibt nicht einmal eine große Menge Geld aus, um dann welches zu verdienen. Nein, es wird konstant Geld ausgegeben, um die Volkswirtschaft am Leben zu erhalten und damit Steuern einzunehmen.

Einem Unternehmen, das seine laufenden Kosten über Kredite finanziert, stände schon längst der Insolvenzverwalter im Haus. Und der Staat? Der tut genau so etwas und keiner traut sich einen Insolvenzverwalter rufen. Muss man im Prinzip auch nicht, da der Staat ein Monopol ist. Er kann ohne weiteres die Preise für seine Leistungen erhöhen.

Schlimm. Steuern erhöhen (oder Ausgaben senken). Ja, das klingt unschön, oder? Es wird viel argumentiert. Z. B., dass das die Wirtschaft ausbremst. Nein, Herrgottszeiten, es wird nichts gebremst. Wie zu Anfang erwähnt, gibt es nur eine begrenzte Menge Arbeitskraft, die mit dem verfügbaren Geld eingekauft werden kann. Erhöht der Staat durch die Schuldaufnahme seine Kaufkraft, steht die dann vom Staat eingekaufte Arbeitskraft anderen Tätigkeiten nicht mehr zur Verfügung. Erhöht er die Steuern passiert exakt dasselbe. Nur ohne die lästige Rückzahlungspflicht. Das nun frei werdende Geld kann bsw. auf dem Kapitalmarkt für Investitionen verwendet werden.

Im Übrigen muss es auch nicht investiert werden, es kann auch alles in die EZB zurück fließen. Die Arbeitskraft ist da und wenn Geld knapper wird, verändert sich schlicht und ergreifend nur das Geld-Arbeitskraft-Verhältnis. Nennt sich Deflation. Gut, verunsichert. Muss nicht sein. So schlimm, wie vielfach angenommen ist es aber auch nicht. Denn klar, man hält gerne Geld zurück, um morgen das Brot billiger zu bekommen, aber man gibt es doch lieber aus, bevor man verhungert. Außerdem, wer wartet schon ständig auf den nächstes Jahr besser werdenden PC?

Deutschland könnte schon morgen die Schuldaufnahme beende und sogar mit der Rückzahlung beginnen, wenn wir Ausgaben und Einnahmen nur optimieren.

Ich sehe keinen Grund mehr, einen Politiker zu wählen, der meint, er müsse Schulden machen. Oder liege ich falsch?

Zitat zur »Bildung im Dialog«

»Wir sind dazu geboren, uns im Gespräch einander mitzuteilen. Weshalb das? Etwa, um nur Liebesgeschichten vorzulesen, auf Gastmählern zu wetteifern oder darüber zu reden, wie man mit Verträgen, durch Kauf, Verkauf und so weiter am besten Geld scheffeln kann?
Nein! Die Menschen sollen einander über Gott und die Aufgaben der Ethik unterrichten. Der wechselseitige Gespräch möge in guter Gesinnung erfolgen. Es soll eine wirklich angenehme Auseinandersetzung über diese grundlegenden Dinge sein.«

Aus: Philipp Melanchthon, Rede über das unentbehrliche Band zwischen Schulen und dem Predigtamt

FBWE-Redaktion »monats-spiegel«: Freiwillige Helfer gesucht!

Gestern hat unsere Redaktion mit insgesamt 8 Teilnehmern eine weitere Telefonkonferenz für unser neues Videomagazin »monats-spiegel« abgehalten (siehe auch: http://www.fbwe.de/?p=413).
Am 01.11. erscheint die erste Ausgabe des Videomagazins auf Youtube und wird über unterschiedliche Netzwerkplattformen verteilt.
Mitglieder und Freunde unseres Vereins sind aufgerufen, uns bei der Verteilung zu unterstützen.
Freiwillige senden dazu bitte ein Mail mit den Stichworten »monats-spiegel: Gerne helfe ich bei der Verteilung« im Betreff an:
andreas.stein@fbwe.de
Alle freiwilligen Unterstützer bekommen nach dem Erscheinen des nächsten »monats-spiegel« ein Email mit Link und können so die neue Ausgabe nicht verpassen.

Ergebnisse der Telefonkonferenz der FBWE-Redaktion vom 19.10.10

FBWE_LOGO_NEWSAls 2. Testlauf zur Vorbereitung der heutigen Telefonkonferenz der FBWE-Redaktion des neuen Videomagazins »monats-spiegel« fand am gestrigen Dienstag eine Telefonkonferenz via Skype statt, an der sich insgesamt 9 Mitglieder der Redaktion beteiligten. Neben dem eigentlichen Zweck dieser Telefonkonferenz (Telko) – die Einübung der Technik, die Bekanntmachung der Gruppe untereinander – wurden einige Beschlüsse zur Präsenz des FBWE auf unterschiedlichen Netzwerkplattformen gefaßt, die teilweise bereits umgesetzt sind. So ist das FBWE ab sofort auf TWITTER präsent (http://www.twitter.com/fbwe). Die FBWE-Gruppe auf XING wurde aktualisiert (https://www.xing.com/net/pri22449cx/fbwe/). Eine FBWE-Gruppe auf StudiVZ befindet sich im Aufbau. Um die Auffindbarkeit der unterschiedlichen Gruppen zu erleichtern, wurde die Liste der permanenten Links auf der Hompage des FBWE (hier rechts oben) aktualisiert.

Die nächste Telefonkonferenz der FBWE-Redaktion findet am heutigen Mittwoch, 20.10.10, 18:00 Uhr statt.

In welchen Arbeits- und Aufgabenfeldern FBWE-Mitglieder aktiv werden können

Kurzvorstellung_FBWE

Die vierseitige Kurzvorstellung des FBWE gibt Interessentinnen und Interessenten einen ersten Überblick zu Themen, Projekten und Organisation des neuen Vereins. Darin enthalten: Das Wunschprofil für weitere Freunde und Freundinnen, Kooperationspartner/-innen und Mitglieder (Download: Kurzvorstellung FBWE).

Auf der Seite 3 dieser Kurzvorstellung findet sich ein grafischer Überblick über insgesamt 6 Arbeits- und Aufgabenfelder des FBWE:

1.) Satzung
2.) Themenschwerpunkte
3.) Projekte
4.) Kommunikation und Organisation
5.) Wachstum
6.) Mitglieder FBWE

Der grafische Überblick hilft dabei, die Arbeitsbeiträge der Mitglieder des Vereins zu strukturieren und zuzuordnen. Deshalb ist dieser Überblick eine Hilfe für die Mitglieder, sich bei der Zusammenarbeit innerhalb des Vereins abzusprechen.

FBWE auf Youtube und Facebook

Monatsspiegel_LOGO_02Unser Bildungsverein »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« (FBWE) hat zur Produktion eines monatlichen Videomagazins die Redaktion »monats-spiegel« gegründet, die bereits ihre Arbeit aufgenommen hat.

Das neue Videomagazin berichtet zu aktuellen Themen in den Schwerpunktfeldern Bildung, Wirtschaft und Entwicklung und wird jeweils zum 1. eines Monats über die Netzwerkplattform Youtoube veröffentlicht. Zuschriften an die Redaktion des »monats-spiegel« können Sie ab sofort senden an monats-spiegel@fbwe.de.

Bei Interesse an den Themenschwerpunkten und der Arbeit der neuen Redaktion können Sie Hintergründe dazu auf dem bereits existierenden Youtube-Kanal http://www.youtube.com/user/2010fbwe des Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung, http://www.fbwe.de, verfolgen. Auf Facebook ist das FBWE mit einer einer Freundes- und Interessentengruppe im Web 2.0 präsent. Hier der Link für Facebook-Nutzer:  http://www.facebook.com/group.php?gid=120438844651090&v=info

Hausbesuch bei Edith Garcia Chacon

Ein ganz praktisches Beispiel für Bürgerengagement: Allein die Aufmerksamkeit, die Edit Carcia Chacon durch uns bekommen hat, hat Ihren Mut wieder gestärkt. Jedenfalls war heute nichts von der Verzweifelung mehr zu spüren, die in Ihren Zuschriften noch vor wenigen Wochen wahrzunehmen war (siehe auch: »Edith soll nicht frieren«, http://www.forum-fuehrung.com/?p=5756).

Der Weg, den wir nun gehen wollen:
1.) Finanzierung für eine neue Therme finden (ca. Euro 3.500,-)
2.) Therme ersetzen
3.) Rückzahlung der Finanzierung durch Mietminderung vornehmen.
Wir sind jetzt ganz mutig, dass wir das bald auf die Beine gestellt haben.

Wer zeitnah verfolgen und unterstützen möchte, wie es vorwärts geht und Facebook-Nutzer ist, kann aktuelle Nachrichten dazu in der FB-Gruppe »Edith darf nicht frieren« lesen und erstellen: http://www.facebook.com/group.php?gid=107603862636965&v=info

FBWE-News vom 13.10.2010

Mehr zur Gründung einer FBWE-Redaktion »monats-spiegel«:
http://news.forum-fuehrung.com/?p=5803

Gründung einer Redaktion: FBWE MONATS-SPIEGEL

FBWE_MONATS-SPIEGEL_LOGOSeit Anfang September ist der Bildungsverein FBWE auch auf Youtube präsent. In Funktion der gewählen Vorsitzenden haben Martina Knappert-Hiese und Andreas Stein dort ihre Motivationen und Zielsetzungen in ersten Statements abgegeben. Inzwischen ist ein Youtube-Kanal angelegt worden und 3 weitere Videos zum Verein wurden dort veröffentlicht (hier der Link zum Youtube-Kanal des FBWE: http://www.youtube.com/user/2010fbwe).
Im nächsten Schritt soll ein monatliches Videomagazin aufgebaut werden, der FBWE MONATS-SPIEGEL. Dazu wurde heute eine Arbeitsgruppe gegründet, die Redaktion des FBWE-MONATS-SPIEGEL. Mitglieder des FBWE, die am Videomagazin mitarbeiten möchten, werden eingeladen, der Redaktion beizutreten. Der Redaktion steht zur Organisation ihrer Zusammenarbeit eine private Facebook-Gruppe zur Verfügung. Für die Zusammensetzung dieser Redaktion sind Martina Knappert-Hiese und Andreas Stein verantwortlich.