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Pseudonyme und Fakes bei Social Media

Monatsspiegel_LOGO_02Bei privater oder beruflicher Nutzung von Social Media kommt man immer wieder mit Personen in Berührung, die Ihre vollständige Identität nicht preisgeben wollen (Pseudonyme, siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudonym) oder sogar unter falscher Identität auftreten (Fakes, siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Fake), was innerhalb gewisser Grenzen nicht illegal ist.
Trotzdem stellen sich Fragen wie “Warum wird soetwas getan?” oder “Wie soll ich mich gegenüber solchen Personen verhalten?” Ich habe dazu auf Facebook zwei Fragen gestellt:

  1. Pseudonyme und Fakes: Welche Motive führen dazu, hier auf die Angabe der echten Identität zu verzichten oder sogar unter falscher Identität aufzutreten?
    http://www.facebook.com/questions/300791976598106
  2. Wie gehen Sie hier mit Pseudonymen und Fakes (unvollständigen oder falschen Identitäten) um?
    http://www.facebook.com/questions/300806143263356

Bitte unterstützen Sie die beiden Fragen indem Sie bei der Beantwortung teilnehmen und darauf hinweisen. Bei ausreichendem Interesse und Feedback können wir das Thema dann innerhalb unserer Medienarbeit weiter aufgreifen und ausführlicher untersuchen.

Kassel, 30.10.2011
Andreas Stein

Macht uns die Krise krank?

Monatsspiegel_LOGO_02Seit Herbst 2008 erreichen uns fast täglich neue Schreckensmeldungen von der weltweiten Finanz- und Schuldenkrise. Während die Politik eine Eindämmung der Krise versucht und sich dabei in immer kürzeren Zeitabständen selbst korrigieren und sogar widersprechen muß entsteht und verfestigt sich bei vielen Bürgern das Gefühl von Hilflosigkeit, Ohnmacht, Angst und Wut. Mich hat nun die persönliche und psychische (mentale) Form der Betroffenheit in dieser Situation zu einer Umfrage auf Facebook veranlaßt:

»Macht uns die Krise krank?«
Link: http://www.facebook.com/questions/298854720125165

Bitte unterstützen Sie diese Umfrage indem Sie daran teilnehmen und darauf hinweisen. Bei ausreichendem Interesse und Feedback können wir das Thema dann innerhalb unserer Medienarbeit weiter aufgreifen und ausführlicher untersuchen.

Kassel, 26.10.2011
Andreas Stein

Wie kann sich Leistung wieder lohnen?

Monatsspiegel_LOGO_02Die Achtung und Geltung von Leistung in unserer Gesellschaft steht in Frage. Bei vielen leistungsfähigen und leistungsbereiten Mitmenschen verbreitet sich der Eindruck oder die Erfahrung, dass Leistung nicht die erwünschte Anerkennung findet. Auf Facebook habe ich deshalb dazu eine Umfrage gestartet:

»Einer der gewaltigsten Mißstände in unserer Gesellschaft: Leistung lohnt sich immer seltener. Wie kann dieser Mißstand aus Ihrer Sicht überwunden werden?« (Link: http://www.facebook.com/questions/297716483572322/)

Bitte unterstützen Sie diese Umfrage indem Sie daran teilnehmen und darauf hinweisen. Bei ausreichendem Interesse und Feedback können wir das Thema dann innerhalb unserer Medienarbeit weiter aufgreifen und ausführlicher untersuchen.

Kassel, 24.10.2011
Andreas Stein

Umfrage zur Wiederauflage des Videomagazins FBWE-monatsspiegel

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Ein Jahr nach Produktion der ersten und bisher einzigen Ausgabe des Videomagazins FBWE-monatsspiegel 11/2010 ist von einigen aktiven Mitgliedern des Vereins der Vorschlag geäußert worden, dieses Medienformat wieder aufleben zu lassen. Dazu habe ich heute auf Facebook eine kleine Umfrage gestartet.

Frage: Ein paar aktive Mitglieder des FBWE e.V. denken an eine Wiederauflage des Videomagazins FBWE-monatsspiegel. Haben Sie einen Themenvorschlag?
Link zur Umfrage: http://www.facebook.com/questions/297492310261406/

Noch ein Tipp: Die über 70 kurzen und längeren Videos, die im Rahmen unseres Vereins in den letzten 12 Monaten entstanden sind, findet man auf Youtube inzwischen auch in Themengruppen sortiert, den sogenannten »Playlists«. So erkennt man im Rückblick auf wenige Blicke, zu welchen Themenschwerpunkten wir bisher aktiv waren. Hier der Link zu diesen Youtube-Playlists: http://www.youtube.com/user/2010fbwe?feature=mhee#g/p
Aber nun bitte ich alle Mitglieder und Freunde des FBWE e.V. darum, diese Umfrage mit einem Themenvorschlag zu unterstützen.

Kassel, 23.10.11
Andreas Stein, Vorsitzender

FBWE-Workshop für freie Publizisten

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Ich habe damit begonnen, einen Workshop für freie Publizisten vorzubereiten, den unser Verein in Zusammenarbeit mit einem überregionalen, parteiunbhängigen Nachrichtenanbieter durchführen möchte. Folgende Themen sind für diesen Workshop bereits angedacht (Aufzählung wird noch vervollständigt):

  • Wie erstelle ich Berichte, Analysen, Interviews, Umfragen und Kommentare?
  • Wie organisiere ich den Austausch und die (parallele) Veröffentlichung auf unterschiedlichen Plattformen?
  • Wie komme ich in den Presseverteiler etablierter Organisationen?
  • Was unterschiedet freie publizistische Arbeit mit Qualitätsanspruch von Laientätigkeiten im Umfeld von »Social Media«?
  • Wie komme ich an einen Presseausweis und welche Vorteile bietet mir die Arbeit als ausgewiesener Journalist?

Weitere Infos zu diesem Workshop werden in den nächsten Tagen und Wochen im Facebook-Freundeskreis von Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung e.V. bekannt gegeben. Link zum Facebook-Freundeskreis des FBWE e.V.: http://www.facebook.com/groups/FoBiWiEn

Kassel, 20.10.2011
Andreas Stein, Vorsitzender FBWE e.V.

Dirk Sibler und die Vertröstungsindustrie

Von Dirk Sibler, Bochum (dirksibler@web.de)

Heute aktuell (28.09.2011) hat immer noch niemand von der Dt. Annington angerufen. Was bisher passiert ist: Dienstag Ordination. Ich zuerst den WEG Verwalter angerufen wie es mir der Außenmitarbeiter letzen Mittwoch gesagt hatte. Dieser WEG Verwalter meinte (was ja auch irgendwie logisch ist) dass er nur für die Organisation der Firmen zuständig ist, ich müsse mich im Bezug Unterbringung während der Arbeiten sowie die Ersatzkosten (Essen, Dusche…) wiederum an die Dt. Annington, Servicebereich, wenden! Wie nett, oder?

Also rief ich nochmals die kostenpflichtige Service-Nummer der Dt. Annington an. Nach 20 Min. Warten am Telefon meldete sich ein Herr, der aber meinte, ich wäre bei ihm an der falschen Stelle *lach* und verbindet mich weiter an einen sogenannten Entscheidungsträger. Der Dame erzählte ich dann nochmals die ganze Story bis sie nur meint, sicher kann man eine Mietminderung machen *lol* (na das ist ja wohl das mindeste oder ;) .

Als ich dann nach Kostenerstattung sowie einer Unterbringung während der Arbeiten nachfragte meinte diese Dame nur: Wie, also bei mir steht dass die Wohnung weiterhin bewohnbar ist! So langsam wurde Ich wirklich ärgerlich und so wurde ich etwas lauter und meinte: “Das stimmt! Ich habe noch ein Bett, richtig!”.
Sie meinte, sie könne leider auch nicht entscheiden welche Ersatzkosten genehmigt werden und welche weitere Ansprüche geltend gemacht werden können. Sie beruhigte mich im Versuch sich sofort (dieses sich sofort darum kümmern kenne ich mittlerweile von der Annington, schon dreimal habe ich das gehört und es hat sich nichts getan) um alles zu kümmern und zu versuchen einen Entscheidungsträger zu kontaktieren. Ach wie schön oder?
Nach ca. 5 Min. Wartezeit am Telefon sagte sie dann, dass zur Zeit leider niemand erreichbar wäre (dies war übrigens um 16 Uhr! Bis 18 Uhr sind die da) sie aber mit der Dringlichkeit dieser Angelegenheit eine E-Mail schreiben würde mit meiner Festnetz- und Handy- Nummer sowie meiner E-Mail Adresse. Spätestens Morgen werden sie dann angerufen, so die Dame!

Niemand hat mich Heute angerufen! Niemand! Ich habe daraufhin den Mieterschutzverein angerufen. Diese hat mir leider gesagt dass Ich erst Mitglied werden muss damit ich eine Beratung dieser Angelegenheit bekommen kann.

Was nun? Meine Frage hier: Kann mir jemand eine rechtliche Beratung anbieten (natürlich bitte kostenfrei)? Dies ist nun wirklich dringend. Ich habe keine Lust mehr mich ständig zu vertrösten und billig abfertigen zu lassen! Hat jemand einen Rat, was Ich sofort machen kann?

Kurzanalyse Euroanleihen (Eurobonds)

von Aeneas Weckenmann

Euroanleihen

Euroanleihen (auch „Eurobonds“ genannt) sind Anleihen, die von der EU verkauft werden und über die sich die Mitgliedsstaaten einheitlich refinanzieren können. Alle Mitgliedsstaaten haften gemeinsam. Das müsste dazu führen, dass die Risikoprämie für eine solche Anleihe dem gewichteten Mittel sämtlicher Schulden und den damit verbundenen Risiken der Mitgliedsstaaten entspricht. Das würde einen Zinssatz zur Folge haben, der z. B. höher ist, als der einer französischen Anleihe, aber niedriger, als der einer griechischen Anleihe. So können sich ein Teil der Staaten zu Ungunsten anderer (diese haften) günstiger refinanzieren. Das hat effektiv eine Subventionierung von schwachen Staaten durch starke zur Folge. Hinzu kommt, dass auch stärkerer Staaten für ihre Refinanzierung höhere Zinsen zahlen müssen, da sie Bonität an schwächere Staaten verlieren. Der Zins würde sich höchstwahrscheinlich wegen der Bonitätsmittlung an den der Euro-Anleihen anpassen.
Euroanleihen vereinfachen die bereits bestehenden Subventionierungsmaßnahmen, die von Seiten starker EU-Staaten durchgeführt werden, geringfügig. Die Refinanzierung viele schwächelnden Staaten wäre automatisiert, sie müssten nicht auf die Erstellung weiterer Rettungspakete der Geberländer warten, sollten die Konditionen am Geldmarkt weiterhin zu ungünstig für schwächelnde Staaten sein.

Risiken

Gefahren ergeben sich, wenn schwächelnde Staaten den Anreiz verlieren, vorsichtiger mit der Schuldenaufnahme umzugehen. Wächst der Gesamtschuldenstand der EU-Staaten dadurch überproportional zum Gesamtbruttoinlandsprodukt, wird die Belastung der finanziell sicherer aufgestellten Staaten ungleich größer, weil Investoren mit entsprechend höherer Risikoprämie (sowohl bei den Euroanleihen, als auch bei den nationalen Anleihen starker Staaten. Die Bonitäten gleichen sich an) reagieren werden und der von starken Mitgliedern aufzufangene Zahlungsausfall schwächerer Staaten wahrscheinlicher wird. Ist ein solch unvorsichtiges Verhalten – und damit das Wachsen der Schulden der EU auf bsw. ein griechisches Niveau – von vorne herein abzusehen, wird überhaupt kein Risikoprämienmittelwert entstehen, sondern ein Wert, der der schlechtesten Bonität innerhalb der EU-Staaten entspricht. Das ist unwahrscheinlicher, da in einem solchen Fall der Druck, die Haushalte zu konsolidieren innerhalb der EU von stärkeren auf schwächeren Staaten deutlich wächst.

Vorteile

Unter der Annahme, es sei sinnvoll, dass sich EU-Staaten gegeneinander helfen, ist eine Euroanleihe hilfreich, da sie geringfügig unbürokratischer ist, als eine regelmäßige Neuauflage von Hilfsmaßnahmen. Es werden Transaktionskosten eingespart.

Kritik

Sämtliche Staaten, die in einer finanziellen Misere stehen, haben dies selbst zu verantworten. Sie weisen durchweg schlechte Einnahmen- und Ausgabenkontrolle, sowie vielfach überbordende Bürokratie auf – Dies trifft im Übrigen auch auf „starke“ EU-Staaten zu. Natürlich kann man ihnen helfen, aber ich würde nicht ohne angemessene Vergütung und ein Mitentscheiderecht beim Einsatz der Gelder helfen wollen. Diese „angemessene“ Vergütung für das Risiko, schwächelnden Staaten zu helfen, ergibt sich aktuell aus dem Preis einer Anleihe und dem Zins, der für die Anleihe gezahlt wird. Ein Beispiel: Bekommt ein Investor nach Ablauf von einem Jahr 8 % Zins und 100 % der Anleihe zurück bezahlt, möchte aber zu Beginn dieses Jahres nur 90 % des Wertes einer Anleihe zahlen, weil er ein großes Risiko mit dem Kauf verbunden sieht, so beträgt die mögliche Rendite 20 %. Wenn die 20 % nach seiner Einschätzung angemessen sind, so wird, er, wenn ein anderer ihm die Anleihe für bsw. 88 % des Basiswertes verkaufen möchte, beherzt zugreifen. Haben Politiker starker Länder Möglichkeit, sich mit den Führungschefs der schwächelnden Länder an einen Tisch zu setzen und tragfähige Konzepte zu erarbeiten, die das Risiko von einer Staatspleite erheblich reduzieren, so spricht nichts dagegen, dass diese Politiker einen Fonds eröffnen, Gelder einwerben und investieren. Müssen sie allerdings Gelder erzwingen, wie es mit Steuergeldern der Fall wäre und treffen auch noch Entscheidungen zu den Investitionsbedingungen, die andere Bürger und ich nicht wollen, so erachte ich das als äußerst kritisch! Ebenso spricht nichts dagegen, dass sich größere Investmentfonds mit Politikern schwächelnder Länder zusammensetzen und entsprechende Konzepte zur finanziellen Gesundung der Staatsfinanzen entwerfen.

Gesetzlicher Zwang bei Investitionsentscheidungen

Hinzu kommt noch ein wichtiges Problem: Viele große Fonds von Versicherungen und Pensionskassen sind gesetzlich gezwungen, ihre Investitionsentscheidungen an den Bewertungen dreier us-amerikanischer und einer kanadischen Risikobewertungsagenturen auszurichten. Entscheiden diese vier, bestimmte Staatsanleihen abzuwerten, dürfen Versicherungen und Pensionskassen solche Anleihen nicht mehr kaufen. Dem Anleihenmarkt wird somit gesetzlich sehr viel Liquidität entzogen, obwohl vielleicht einige Risiko-Managements in den Versicherungen und Pensionskassen durchaus Möglichkeiten sehen, in diese Staaten zu investieren. Man muss sich auch im Klaren sein, dass es nicht gesichert ist, dass diese Bewertungsagenturen unabhängige Entscheidungen treffen und selbst wenn sie es tun, es die richtigen sind. Märkte, auch die Kapitalmärkte, funktionieren nicht nach zuverlässigen Wahrscheinlichkeitsrechnungen und hundertprozentigen Sicherheiten. Eine Absolution bestimmter Marktteilnehmer mittels Gesetz durch Politiker, die nicht unbedingt mehr vom Kapitalmarkt verstehen, als unzählige risikobewusste professionelle Investoren, ist willkürlich und äußert fragwürdig – Dementsprechend auch die Gedanken zu einer „unabhängigen europäischen Bewertungsagentur“, die nicht nach Profitmaßstäben kalkulieren möge.

Fazit

Ich halte es für unangebracht anderen Menschen und mir Geld mit Gewalt abzunehmen (Steuern), um die Investitionsideen von Politiker zu finanzieren. Die Probleme der verschiedenen Staaten sind aus meiner Sicht als Amateur sehr deutlich, lösbar und ich frage mich, wieso nicht schon lange eine Reihe namhafter internationaler Beratungshäuser Schlange stehen, um Aufträge von schwächelnden EU-Staaten zu erhalten und gemeinsam mit interessierten Fonds aus den schwächelnden Staaten interessante Investitionsobjekte machen zu wollen.

Anmerkung

Warum viele Politiker nach Meinung vieler Volkswirte (und meiner Amateurmeinung inklusive) nicht sinnvoll mit dem Problem schwächelnder Staaten umgehen, Rettungspakete entwickeln und über Euroanleihen nachdenken, ist relativ offensichtlich:

Die Idealvorstellung eines demokratischen Staates in den Köpfen vieler Menschen ist, dass jeder Bürger im Staat eine Stimme hat und damit Politiker wählt, die allein ihren Wählern verpflichtet sind. Beauftragt vom Wähler versuchen sie für diesen bestmögliche Politik zu machen (auch wenn das eventuell ein Abschaffen jedweder Politik bedeuten kann). Die Realität sieht allerdings anders aus. Gesetze sind in der Realität für den geschickten Unternehmer lediglich Investitionsrisiken. Es gibt eine Institution (z. B. ein Nationalstaat) mit begrenzter Macht, die sagt, wie etwas zu geschehen hat. Innerhalb dieser Institution sitzen wiederum beeinflussbare Menschen, die sich gegenseitig innerhalb der Legislaturperiode, wenn sie den Regeln der Institution zuwiderhandeln, bestrafen können. Ist es einem Unternehmer möglich, mit direkten Bestechungsgeldern, Sachleistungen (man bedenke bsw. die kostenfreie Versorgung mit Limousinen von Abgeordneten), Aufsichtsratsposten oder einer tendenziösen Informationsatmosphäre leitendende Personen in dieser Institution ungesehen oder toleriert zu seinen Gunsten zu beeinflussen, besteht die Möglichkeit, dass Gesetze zum Vorteil des Lobbyisten angepasst werden oder Zuwiderhandlungen bestimmter Gesetze übersehen werden. Natürlich muss das bestochene Mitglied der Institution Strafe fürchten, doch sind die internen Kontrollorgane nicht perfekt, was gewisse Lücken (mit Risiken) lässt. Diese Risiken haben einen Preis, dessen Höhe mindestens die der Lobbykosten entspricht. Lohnt sich der Einsatz, wird er getätigt.

Die Profiteure der Rettungsbemühungen sind auf erste Sicht die angeschlagenen Staaten, auf zweite Sicht aber die Finanzinstitutionen, die von der Absicherung durch staatliche Bürgschaften oder direkten Verkauf der Anleihen an die sichernden Staaten profitieren und Unternehmen, die in Griechenland einen lukrativen Absatzmarkt (finanziert durch Schulden) haben. Direkte Beweise für erfolgreichen lobbyistischen Einfluss fehlen mir, der exzessive Umgang zwischen Politikern und Managern der Privatwirtschaft ist allerdings ein recht deutliches Indiz.

Daraus leitet sich ab, dass letztendlich (mit anderen) ich an der Misere schuld bin – als Steuerzahler und Wähler. Ich lasse es schließlich zu, dass mir Geld zu Gunsten größerer Finanzinteressen aus der Tasche gezogen wird. An einer Lösung bastle ich noch, freue mich aber über Hilfe.

»Medienkompetenz im Umgang mit Internet (und Smartphones)« für Schüler, Eltern und Pädagogen

Am 13. Oktober 2011 veranstaltet »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung e.V.« in Kassel einen Infoabend zum Thema »Medienkompetenz im Umgang mit Internet (und Smartphones)« für Schüler, Eltern und Pädagogen. Zur Vorbereitung dieser Veranstaltung werden für Erfahrungsberichte zur Thematik (eventuell mit kleinen Interviews) noch weitere Eltern mit Kindern im Alter von 10-14 Jahren (und auch darunter) gesucht. Interessenten bitte melden bei: andreas.stein@fbwe.de

VIDEO: Victoria Kosakowski, Gründungsmitglied des FBWE e.V., wünscht sich im Interview vom 02.04.11 unter dem Stichwort »Medienkompetenz« bessere pädagogische Angebote für Jugendliche.

Frank Schäffler zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)

Link zur Facebook-Seite: http://www.facebook.com/pages/Griechenland-Krise-Berichte-Analysen-und-Perspektiven/126383517443655

Russische Biker bereisen Deutschland

Bernd_SchadeNach der Weiße-Nächte-Tour 2010 des Berliner Motorradpfarrers Bernd Schade kommt es in diesem Juni nun zu einem Gegenbesuch. Im 70. Jahr des Gedenkens des Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion sind rund 70 Motorradfahrer aus St. Petersburg nun auf einer Versöhnungsfahrt. Neben vielen Gedenkfeiern sind der Gottesdienst am Sonntag im Berliner Dom mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider, sowie der Empfang beim Bundespräsidenten, Christian Wulff am Montag Höhepunkt der Fahrt.

Begleitet werden sie von ihren deutschen Motorradfreunden. FBWE-Mitglied Bernd Schade (Foto) wird von Johanna Friese dazu befragt: Interview Bernd Schade bei Radio Paradiso durch Johanna Friese, Christ und Motorrad