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Stimmen aus Berlin im August 2010

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Von Andreas Stein, Kassel

Im August (09.-14.08.10) möchte ich einen kleinen Abstecher nach Berlin unternehmen. Diese Gelegenheit will ich nutzen, ein paar Stimmen aus Berlin zu sammeln. Wie denken und fühlen Hauptstadtbewohner, wenn Sie zu den Perspektiven von »Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« sprechen. Ich werde meine Videokamera mit auf meine Reise nehmen und Stimmen sammeln, die ich danach in der Facebook-Gruppe des FBWE veröffentliche. Mal sehen, wen ich alles vor die Linse und zum Sprechen bekomme. Ich bin schon ganz gespannt!

Um meine Stimmensammlung gut vorzubereiten, habe ich unter der Gruppendiskussion auf Facebook das Thema »Stimmen aus Berlin im August 2010« angelegt. Außerdem will ich in der dortigen Gruppe noch eine Veranstaltung anlegen, in der die Stationen meiner Reise bekannt gemacht werden. Ich erhoffe mir von dieser Aktion ein paar gute Anregungen, die ich als gewählter Vorsitzender des FBWE in die Bildungsarbeit des Vereins zukünftig einbringen kann. Dafür bitte ich um Unterstützung.

Homoöpathie. Die große Illusion

Leitartikel “Der große Schüttelfrust” in: Der Spiegel Nr. 28 v. 14.07.10 pp 58 – 67

von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn

Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen und stelle fest, dass auch Herr Ernst wie viele andere seiner Kollegen noch nicht in der Gegenwart angekommen ist. Die Aufklärung hat uns einen immensen Fortschritt gebracht und uns beim Auf- und Ausbau unserer technischen Zivilisation geholfen. Grundlage der Aufklärung ist eine Trennung in Subjekt und Objekt – ein erkennendes Gehirn in einem männlichen oder weiblichen Körper beschreibt und erläutert das von ihm getrennte Objekt, um es zu verändern oder zu verbessern. In der Geschichte des Abendlandes waren es allerdings meistens Männer, die sich einen Zugriff auf andere Länder, andere Völker und auch Frauen verschafften. Für diese führten sie Kriege, um das Ansehen von Volk und Vaterland zu vergrößern und den Fortschritt über den Globus zu verbreiten.

Dass bis heute weder die Erde selber noch der größte Teil der auf ihr lediglich dahinvegetierenden Menschen vom westlichen  Fortschritt Vorteile besitzen, wie es viele Europäer und Nordamerikaner tun, ist ebenfalls eine objektive Wahrheit, für die wir keine Lösung finden. Im Zeitalter von Finanz- und Wirtschaftskrisen müssen wir uns endlich auch mit den Grenzen unserer Vernunft auseinandersetzen. Wir Menschen sind Teil der Natur und bestehen aus Körper, Geist, Seele, Gemüt usw. Je nach Kulturkreis gibt es andere Bezeichnungen, die jedoch identische Sachverhalte beschreiben.

Zur Rettung der Krisen nutzen wir wissenschaftliche Methoden, denen wir die Suche nach objektiver Wahrheit zuschreiben. Das Bewusstsein des einzelnen Individuums ist für diese Wahrheit unbedeutend – die Wirksamkeit von Homöopathie wird auf der Basis naturwissenschaftlicher Beweisführung untersucht, in der das Bewusstsein als nichtexistent gilt. Die moderne Hirnforschung ist dabei schon viel weiter und weist selber naturwissenschaftlich exakt nach, dass die Trennung von Objekt und Subjekt eine Illusion ist. Die Naturwissenschaft nähert sich der Geisteswissenschaft längst wieder an. Ich empfehle allen Schulmedizinern dringend die Auseinandersetzung mit den Forschungsergebnissen von Gerald Hüther, Joachim Bauer u.a., damit sie eine Ahnung davon erhalten, was das Bewusstsein alles ermöglicht.

Stammtisch-Termin

von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn

1. Stammtisch im Bodenseekreis

Brauerei-Gasthaus zur Krone, Tettnang
Dienstag, 13.07.2010 ab 19.30 Uhr

Wer Fragen an unserer Gegenwart stellt …
Wer die Hoffnung auf Verbesserungen nicht aufgibt …
Wer sich schwierigen Problemen nicht verschließt …
Wer seine eigenen Ansichten in der Politik vermisst …
Wer die Notwendigkeit für nachhaltige Entwicklungen begreift …
Wer seine kulturellen Werte im öffentlichen Raum vergeblich sucht …
… sei hiermit herzlich zum Austausch unter Gleichgesinnten eingeladen. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen Ignoranz und Gleichgültigkeit!

Fortschritte

Von Andreas Stein, Kassel

Seit Anfang Mai bin ich auf der Netzwerkplattform Facebook aktiv und habe dort eine Gruppe »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung« angelegt, die inzwischen 360 Mitglieder zählt. Das ist ein schöner Fortschritt in Bezug auf die Bekanntmachung unseres Vereins.

Durch Kommentare und anschließende Diskussionen zu unterschiedlichen Beiträgen über Bildung, Wirtschaft und sozio-ökonomische Entwicklungen habe ich eine Menge neuer Eindrücke gewonnen zu aktuellen Auffassungen und Erwartungshaltungen. Ich konnte viele qualifizierte Feedbacks sammeln und einige neue Diskussionspartner gewinnen, die sich sehr gewissenhaft um Zukunftsperspektiven bemühen: In ihren Gedanken, mit ihren Worten und mit der Bereitschaft, in ihrem persönlichen Umfeld etwas zu tun. Auch das ist aus meiner Sicht ein schöner Fortschritt.

Es gibt allerdings auch viele Felder, in denen nach meiner Meinung weitere Fortschritte dringend wünschenswert wären. Ich nenne als Beispiel die Überwindung des verbreiteten Mißmuts. Viele Stimmen berichten von Enttäuschungen, Sorgen und Ängsten, einige sind einer Vorwurfs- und Ablehnungshaltung verfallen: “Alles S……!” Vieles ist nachvollziehbar, wenn man nachfragt, wie die jeweilige Meinung entstanden ist. Dabei bin ich immer wieder überrascht, wie unterschiedlich und vielfältig die Themen sind, mit denen sich die Menschen beschäftigen. Vielleicht – das ist meine Vermutung – ist auch gerade die Fülle und Flut von Themen ein Grund, aus dem das Gefühl einer Überforderung entsteht welches dann den Mißmut fördert. 

Mißmut kann schnell zu einer destruktiven Grundhaltung führen. Deshalb wünsche ich mir zur Überwindung von Mißmut weitere Fortschritte. Aber: Wie können diese erzielt werden?

Mein Vorschlag zur Verfolgung weiterer Fortschritte: Klare Sprache, Darstellung der Defizite und Vorstellung der Lösungsansätze (alles möglichst anschaulich dargestellt). Das ist natürlich keine Erfolgsgarantie, aber immer noch die beste und gewissenhafteste Methode zur Erarbeitung von Fortschritten. Und wenn das nicht ausreicht, dann können Sie sich zusätzliche “Unterstützung von außerhalb” organisieren, z. B. mit Anerkennung Ihrer Arbeit von anderer Stelle.

Jetzt aber meine Frage an Sie: Wie halten Sie es mit erwünschten Fortschritten?

Anmerkung: Das »Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung«, www.fbwe.de, wurde auf Initiative von Martina Knappert-Hiese und Andreas Stein im März 2010 als Verein gegründet, um engagierten Bürgern einen Organisationsrahmen zur aktiven Mit- und Zusammenarbeit in Feldern des gesellschaftlichen Wandels anzubieten. 

Einladung zu den »Liberalen Christen« auf facebook

LC_Facebook

Am Dienstag dieser Woche ist in Folge zahlreicher Vorgespräche, Telefonate und Grundsatzüberlegungen auf der Netzwerkplattform facebook eine neue Kontakt- und Austauschgruppe »Liberale Christen« entstanden und hat innerhalb von drei Tagen über 120 Mitglieder gefunden. 

Das Anliegen der Gruppe wird so formuliert: Christ und FDP-Mitglied? Das schließt sich überhaupt nicht aus, auch wenn es heute nicht zur verbreiteten öffentlichen Meinung paßt. Dabei bietet sich im Zusammenhang mit der Frage nach tragfähigen Werten für die Gesellschaft und Wirtschaft doch die Anknüpfung an Europäische Kulturtraditionen geradezu an, die durch Christentum. Humanismus und Liberalismus geprägt und gewachsen sind. Wer damit etwas anfangen kann, ist in der Gruppe »Liberale Christen« herzlich willkommen. Eine formale Mitgliedschaft in der Kirche oder der FDP ist dafür nicht notwendig. Unser Motto, gerade in einer Zeit von Krisen und Umbrüchen: Christlich, liberal und auf dem Weg zu einer neuen Ordnung!

Interessenten sind zur Teilnahme am Austausch herzlich eingeladen: http://www.facebook.com/group.php?gid=126746370684644&v=info

Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung auf XING und FACEBOOK: Co-Moderatoren gesucht!

FBWE_XINGSeit der letzten Woche ist Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung auch auf XING und FACEBOOK präsent. Für die Arbeit dort werden Co-Moderatoren gesucht. Interessenten wenden sich bitte an martina.knappert-hiese@fbwe.de und/oder andreas.stein@fbwe.de.

In schwierigen Zeiten Vertrauen finden

von Martina Knappert-Hiese, Kressbronn

Die Wiederentdeckung der Zuversicht kann als ein Versuch gelesen werden, die Krankheit des Planeten (= unsere globalisierte Welt) mit unserer eigenen Krankheit (= der Verlust des Vertrauens in unsere Potentiale)zu verbinden. Der Autor stellt einen Brückenschalg her zwischen unserer individuellen und unserer verlorenen kollektiven Sichtweise. Krank sind beide, Mensch und Planet. Gesunden können sie nur gemeinsam – die rein wissenschaftliche Sicht auf die Dinge erfordert eine kritische Auseinandersetzung mit unserer gestörten emotionalen Sichtweise. Warum gelingt es uns nicht mehr, zuversichtlich und vertrauensvoll den Alltag zu bestehen? Warum sind wir so schnell bereit, uns dem Höher, Schneller, Weiter, Größer zu unterwerfen und unsere inneren Potentiale zu unterdrücken? Tiefenspsychologie und Systemwissenschaft sind nur zwei Seiten einer Medaille mit dem Namen “Blauer Planet”. Doch es reicht im Zeitalter der ungeordneten Globalisierung eben nicht mehr, nur die Erde objektiv und naturwissenschaftlich zu beschreiben und den Menschen sich selbst zu überlassen. Auch die individuelle ich-Perspektive ist absolut notwendig. Dass der Planet – und wir mit ihm – in Gefahr sind, steht außer Frage. Verantwortung zu tragen, um der Durchsetzung von Nachhaltigkeit zum Durchbruch zu verhelfen, bedarf eines neuen Blicks auf uns selbst – wir sind als Mann oder Frau geboren, uns ähnlicher als die Mehrheit glauben will und verstecken uns hinter unseren alten Rollen. Verantwortung übernehmen heißt, sich selbst im anderen zu verwirklichen. Die Krise unserer Gegenwart ist eine Krise der Reproduktion – Überbevölkerung dort, Überalterung hier. Dazu kommen, was mich immer wieder schockiert, fehlende Chancen für die wenigen Nachkommen in den reichen Ländern. Der Autor Roland Heinzel weist den Weg, den ein Individuum gehen sollte, um über sich selbst hinauszuwachsen und im Alltag nicht zu verzagen. Das Buch ist 2008 im Kösel-Verlag erschienen.

FBWE-Mai-Umfrage zu aktuellen Themen und Projekten

FBWE_LOGO_100Das Forum Bildung, Wirtschaft und Entwicklung (FBWE), http://www.fbwe.de/, hat im April 2010 eine Mitgliederbefragung zu aktuellen Themen und Projekten durchgeführt (siehe auch: http://www.fbwe.de/?page_id=142). Zu insgesamt 17 Themenvorschlägen wurden die Mitglieder um ihre persönliche Einschätzung zu Wichtigkeit und Bedeutung gebeten. Diese Umfrage soll im Mai 2010 auch Nicht-Mitgliedern zugänglich gemacht werden.

Unter jedem (Projekt-)Thema des 4seitigen Fragebogens befindet sich eine zweizeilige Tabelle. Durch ein Zeichen in Zeile 2 dieser Tabelle  – vorzugsweise durch den Buchstaben X – kann eine Bewertung zum Interesse am Thema abgegeben werden. Zusätzlich ist unter jeder Tabelle Platz für einen ergänzenden Kommentar vorhanden. Weitere Bildungs-Themen und Fragestellungen sind selbstverständlich willkommen. Alle Teilnehmer an der Umfrage erhalten nach Auswertung das Ergebnis per Email. Rücksendungen bitte bis 31.05.10 an andreas.stein@fbwe.de.

Den Fragebogen als Word-Dokument zum Download finden Sie hier: FBWE-Mai-Umfrage zu aktuellen Themen und Projekten

Die Strom-Offensive

Für eine grüne Energieversorgung ist vor allem ein neuartiges Netz nötig. Wird das nicht gebaut, sind viele Windräder und Solaranlagen nutzlos. Lesen Sie dazu auf ZEIT-ONLINE: http://www.zeit.de/2010/18/Erneuerbare-Energie

“Wir wollen wachsen und werben um weitere Freunde und Freundinnen, Partner und Mitglieder!”

Kurzvorstellung_FBWEDie vierseitige Kurzvorstellung des FBWE gibt Interessentinnen und Interessenten einen ersten Überblick zu Themen, Projekten und Organisation des neuen Vereins. Darin enthalten: Das Wunschprofil für weitere Freunde und Freundinnen, Kooperationspartner/-innen und Mitglieder (Download: Kurzvorstellung FBWE)

Im ersten Monat nach der Gründungsveranstaltung am 06.03.10 freut sich das FBWE über den ersten Mitgliederzuwachs durch 3 Beitritte. Außerdem hat der gewählte Vorstand seine Arbeit aufgenommen, die sich, wie der Vorsitzende Andreas Stein erklärt, in formale, inhaltliche und organisatorische Aufgaben unterteilt: “Neben den formalen Anforderungen zur Eintragung in das Vereinsregister etc. haben meine Vorstandskollegin Martina Knappert-Hiese und ich uns sofort an die weiteren inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben gemacht. Wir wollen wachsen und werben um weitere Freunde und Freundinnen, Partner/-innen und Mitglieder! Dazu sind Voraussetzungen zu schaffen, wie beispielsweise eine Kurzvorstellung des FBWE zum Download über diese Plattform oder zur Verteilung in Papierform. Wir freuen uns, dass wir gleich im ersten Monat des Bestehens die ersten Ergebnisse dazu bereitstellen können, die sich durch Anregungen und Ergänzungen aus unserer Mitgliederschaft weiterentwickeln werden. Für uns gelten dabei die gleichen Gesetze wie überall, wie z. B. das Gesetz der ersten 100 Tage. Diese ersten 100 Tage brauchen auch wir, um die Struktur in unsere Arbeit zu bringen, auf die wir in den nächsten beiden Jahren aufbauen wollen. 100 Tage ab Gründung heißt also: Ab Mitte Juni geht es richtig los. Im Augenblick laufen wir uns dafür erst warm. Für weitere Interessenten am Themenfeld Bildung, Wirtschaft und Entwicklung bedeutet das: Bis Sommer ist ein günstiger Zeitpunkt als neues Mitglied aktiv in den Verein einzusteigen. Jetzt werden nämlich die Weichen für die nächsten beiden Jahre gestellt und wer dazu beitragen möchte, der kann damit zum jetzigen Zeitpunkt besonders gut beginnen.”